01. Juli 2013 – Sportplatz Hämmerlingstraße. Im Berliner Finale von JtfO stehen sich die Teams des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums und der Merian Schule gegenüber. Am Ende haben die Merianer Mädels das bessere Ende für sich und gewinnen mit 4:2. Hanna Schindler, Tessa Salewski, Julie Ram, Helena Kuhlich, Johanna Neuhaus und Paula Naß zum Beispiel, welche gerade erfolgreich ihr Abitur gebaut haben bzw. aktuell die Jahrgangsstufe 11 der GHS besuchen, waren damals dabei und erinnern sich bestimmt gerne an diese sportlich sehr erfolgreiche Phase ihrer Schullaufbahn zurück.

03. Juli 2017 – Hans Rosenthal Sportanlage im Grunewald. Fast auf den Tag genau vier Jahre später spielen sich die Mädchen unserer Klassenstufen 7 & 8 in das Berliner Finale von JtfO 2017 und treten somit erfolgreich in die Fußstapfen ihrer älteren Mitschülerinnen von damals. Im Finale geht es wie schon vor vier Jahren gegen die Mannschaft der Merian Schule und wer weiß, vielleicht läuft es ja dieses Mal anders als von vielen erwartet…

Im heutigen Turnier waren die sechs besten Berliner Teams am Start, welche sich über die Vorrunde qualifizieren konnten. Gespielt wurde in zwei Dreiergruppen und unsere Mädels mussten sich  in Gruppe A mit dem Friedrich-Ebert-Gymnasium und der Wilma-Rudolph-Schule auseinandersetzen. In der ersten Partie gegen die Wilma-Rudolph-Schule erwischten wir den besseren Start und Kimana konnte schon früh eine Überzahlsituation zur Führung nutzen. Der Gegner benötigte etwas Zeit, um sich davon zu erholen, wurde allerdings mit zunehmender Spielzeit immer stärker und kam kurz vor der Halbzeitpause zum verdienten Ausgleich. In Hälfte zwei war es ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Erneut Kimana konnte eine davon für unser Team verwerten und somit konnten wir gleich im ersten Spiel einen wichtigen Sieg einfahren. Mit diesem Erfolg im Rücken wollten wir mit einem Sieg im zweiten Spiel nun auch Platz 1 in der Gruppe  klar machen, um der Merian- Schule in einem möglichen Halbfinale aus dem Weg gehen zu können, doch die Mädels des Friedrich-Ebert-Gymnasiums erwiesen sich als harter Brocken. Zwar hatten wir bei weitem mehr Ballbesitz und auch die höhere Chancenqualität, aber der Ball wollte (noch) nicht ins Tor. Die erste Hälfte blieb somit torlos und die Mädels warfen in Hälfte zwei nochmal alles nach vorne. Die Geduld und vor allem auch die spielerische Überlegenheit wurden dann schließlich belohnt und Nele konnte Mitte der zweiten Halbzeit das erlösende 1:o erzielen.

Somit waren wir sicher für das erste Halbfinale qualifiziert und der Gegner war die Mannschaft vom Beethoven Gymnasium aus Steglitz-Zehlendorf. Im zweiten Halbfinale standen sich die Teams der Merian Schule und der Wilma-Rudolph-Schule gegenüber. Unsere Mädels waren hochmotiviert und wollten nun den nächsten Schritt machen. Doch dieses Mal hatte der Gegner den besseren Start und ging folgerichtig mit 1:0 in Führung. Was dann folgte, war einfach nur toll! Unsere Damen krempelten die Arme hoch und machten aus dem Rückstand innerhalb von knapp 10 Minuten eine 5:1- Führung! 4mal Nele und 1mal Kimana brachten unser Team mit ihren Toren letztendlich verdient auf die Siegerstraße. Da hatte dann auch das 2:5 kurz vor Ende der Partie nur noch einen kosmetischen Wert. Und dann war es also tatsächlich soweit – nach vier Jahren haben wir wieder eine Mannschaft im Berliner Finale von JtfO!!!

Dazu möchten wir an dieser Stelle allen Mädels ganz, ganz herzlich gratulieren!!! Ihr könnt schon jetzt verdammt stolz auf euch sein und solltet das Finalspiel einfach nur genießen! Aber eines ist auch klar: Wenn ihr es schafft, euch auch beim Finale so mannschaftlich geschlossen und spielerisch stark wie bei diesem Turnier zu präsentieren, dann ist der Ausgang völlig offen…

Aufgrund der beiden Finalisten aus dem Bezirk Treptow/Köpenick, hat uns die Wettkampfleitung gestattet, ein Finale „Tu Hus“ zu spielen. Dieses findet am Freitag, den 07.07.2017 um 12:00 Uhr auf der Sportanlage Hämmerlingstrasse statt. Zuschauer und Gäste sind herzlich Willkommen und vielleicht finden ja auch die Finalistinnen von 2013 den Weg dorthin, um ihre Nachfolgerinnen entsprechend zu unterstützen.